Am 24. Februar 2026 wird in Berlin das Ukraine-Museum eröffnet
Am 24. Februar 2026 wird in Berlin das Ukraine-Museum eröffnet
Am vierten Jahrestag der vollständigen Invasion Russlands in die Ukraine wird im Stadtteil Kreuzberg das Ukraine-Museum seine Arbeit aufnehmen. Es befindet sich in einem Bunker in der Nähe des Anhalter Bahnhofs und wird das erste Museum außerhalb der Ukraine sein, das direkt über die Realität dieses Krieges berichtet. Das Projekt wurde ohne staatliche Finanzierung ins Leben gerufen.
Der neue Ort soll Raum für Erinnerung, Wissen und kulturellen Austausch schaffen. Besucherinnen und Besucher können sich mit der Geschichte, Kultur und Gegenwart der Ukraine auseinandersetzen — ebenso mit den Erfahrungen des Krieges, des Widerstands und des Alltags der Menschen seit 2022.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen persönliche Geschichten, künstlerische Arbeiten sowie Dokumente und Zeugnisse, die nicht nur Zerstörung, sondern auch Solidarität, Identität und Wiederaufbau sichtbar machen.
Die Organisatoren betonen, dass der 24. Februar nicht nur ein Tag des Gedenkens sei, sondern auch eine Erinnerung an die Verantwortung Europas, die Wahrheit über die Ereignisse zu bewahren und demokratische Werte zu unterstützen.
Das Museum soll künftig als Bildungs- und Begegnungsort dienen und Raum für Vorträge, Diskussionen, Filmvorführungen und kulturelle Veranstaltungen bieten.
Täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr (Einlass bis 17:30 Uhr)
Schöneberger Str. 23A, 10963 Berlin
Tickets: 18 € / 12 € ermäßigt, Bezahlung vor Ort oder online.
Autorin der Zusammenstellung - Marina Bets